PlayNation Test Project Cars 2

Project Cars 2 - Echtes Simulationsgefühl auf den Rennstrecken dieser Welt

Von Andre Holt - Review vom 18.09.2017 - 15:00 Uhr
Project Cars 2 Screenshot

Es ist mal wieder Zeit für eine echte Rennsimulation: Mit Project Cars 2 schicken die Slightly Mad Studios und Bandai Namco Entertainment den Nachfolger zum äußerst beliebten Project CARS aus dem Jahr 2015 hinterher. Dabei möchte man auf alte Tugenden setzen und diese durch technische Neuerungen und ungewohnte Arten von Rennstrecken verbessern, um die ultimative Rennspiel-Erfahrung zu bieten. Wir haben uns Project Cars 2 für euch angesehen und können schon hier bedenkenlos sagen: Der Titel lässt euch zum echten Rennfahrer in den heimischen vier Wänden werden!

Mit Project Cars veröffentlichten die Slightly Mad Studios bereits 2015 eine echte Granate im Rennspielsektor. Das Team startete das Projekt anfangs als Crowdfunding-Kampagne und entwickelte das Spiel mithilfe der Community, die immer wieder den aktuellen Stand der Versionen ausprobieren und ihre Vorschläge einreichen konnte. Dabei heraus kam eine Rennsimulation, die bei Fans solcher Spiele für eine hohe Anzahl an spaßigen Spielstunden sorgen konnte und auch sicherlich den einen oder anderen Kauf eines Racing-Seats samt Lenkrads rechtfertigte.

Der Erfolg gab den Slightly Mad Studios Recht und schnell wurde klar, dass man das bereits fertige Spiel weiter verbessern und mit einem Nachfolger noch eine weitere Schippe oben drauf legen wollte. Somit war Project Cars 2 geboren und reifte in den letzten zwei Jahren vor sich hin. Statt das gleiche Spiel erneut zu veröffentlichen, wollte man durch eine Vielzahl neuer Fahrzeuge, einer verbesserten Physik, neue Rennarten, usw. den Titel auf eine völlig neue Stufe heben. So weit die Theorie, doch konnte das Team diesem Anspruch gerecht werden? Das klären wir in unserem Test, den wir auf Grundlage zahlreicher Spielstunden erstellt haben.

Project Cars 2 Project Cars 2 Wie gut spielt sich das Rennspiel? - Unser erstes Fazit

Ein riesiger Baukasten

Schon im Menü erschlägt uns Project Cars 2 nahezu mit einer Vielzahl von Modi und einstellbaren Optionen. Dies ist jedoch keinesfalls schlecht, zeigt es doch, was uns der Titel alles bieten wird. Unterstützt wird das System durch kurze synchronisierte Einführungen, die in der von uns getetesten PlayStation 4-Version aus den Lautsprechen des DualShock 4-Controllers drangen und im ersten Moment für eine kleine Überraschung sorgten. In den Einstellungen wird schnell klar, dass Project Cars 2 noch viel mehr Anpassungen zur Steuerung, den Fahrhilfen und weiterer Details erlaubt. Es wirkt fast so, als hätten wir vor uns einen großen Rennspiel-Sandkasten, der nur darauf wartet, erforscht und durch die von uns festgelegten Präferenzen zu einem persönlichen und einzigartigen Erlebnis zu werden.

Nach kleineren Änderungen der Konfiguration wagten wir uns an ein Custom Event. Dabei handelt es sich prinzipiell um einen typischen Schnellspiel-Modus, bei dem wir unseren Boliden und die gewünschte Rennstrecke wählen. Klingt dies im ersten Moment nach einer kurzen Angelegenheit, klappt uns beim Öffnen des Fahrzeugkatalogs die Kinnlade herunter. So bietet das Spiel ganze 189 Fahrzeuge, die jeweils noch mit unterschiedlichen Lackierungen und/oder Verzierungen verschiedenster Rennställe daherkommen.

Dabei könnt ihr aus den verschiedensten Klassen wählen und sowohl mit Go-Karts als auch mit Rennwagen der 60er-Jahre oder heutigen Spitzenboliden antreten. Auch die Anzahl der Strecken wurde deutlich erhöht und man kann nun aus 63 Orten wählen, die sich in insgesamt 146 Streckenausführungen niederschlagen. Doch damit nicht genug, denn jede der Strecken lässt sich jeweils noch mit dynamischen Wetterverhältnissen und sogar saisonal einstellen. Demnach seid ihr in der Lage beispielsweise den Hockenheimring im Winter zu befahren und dadurch ein völlig anderes Spielerlebnis zu bekommen, als es beispielsweise im Sommer bei 23 Grad der Fall wäre.

Wir wählen noch fix aus, dass wir mit einigen Übungsrunden starten wollen, die dann ins Qualifying überleiten, das uns den schlussendlichen Startplatz für das Hauptrennen sichert. Natürlich kann auch hier auf alle Vorbereitungsrunden verzichtet und direkt in das große Rennen gestartet werden.

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Project CARS 2 bei uns im Test.

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