PlayNation Test Senran Kagura: Peach Beach Splash

Senran Kagura: Peach Beach Splash - Los geht die wilde Wasserschlacht

Von Franziska Behner - Review vom 24.09.2017 - 12:00 Uhr
Senran Kagura: Peach Beach Splash Screenshot

Senran Kagura: Peach Beach Splash von Marvelous bringt die beliebtesten Charaktere aus der Senran Kagura-Welt in einem Spiel zusammen, stattet sie mit Wasserpistolen, Jetpacks, sowie Bikinis aus und lässt sie gegeneinander antreten. Wie uns der feuchtfröhliche Shooter gefallen hat, könnt ihr in unserem Test nachlesen.

Wir haben uns für euch unter die Mädels von Senran Kagura gemischt und an paradiesisch anmutenden Stränden mit Wasserpistolen um uns geschossen. In Senran Kagura: Peach Beach Splash steht euch eine große Auswahl an Charakteren zur Verfügung, die bereits aus vorherigen Teilen der Senran Kagura-Reihe bekannt sind. Auf dem großen PBS Turnier stehen sich die Anime-Schönheiten in erbitterten Wasserkämpfen gegenüber.

Worum geht's?

Ein Storystrang verbindet die verschiedenen Teams, die jeweils aus fünf Mädchen mit unterschiedlichen Waffen und Vorzügen bestehen. Sie alle werden plötzlich zum PBS eingeladen, wobei zunächst große Verwirrung darüber herrscht, was diese Abkürzung bedeuten soll. Paradoxerweise sind trotzdem alle voller Siegeswillen, Euphorie, sowie Tatendrang und wollen unbedingt daran teilnehmen.PBS stellt sich später als Kurzform von Peach Beach Splash heraus, einem großen Turnier am Strand.

Innerhalb der Teams entstehen in je zehn Missionen und typisch japanischer Manier eigene Storys unter den Mädchen und auf große Gefühlsausbrüche folgen errötete Wangen der leicht bekleideten Mädchen. Jede Mission dauert nur zwischen zwei und fünf Minuten, sodass es auch perfekt für ein schnelles Spiel zwischendurch geeignet ist. Manchmal ist es ein reines Grinden bis alle Gegner KO sind und manchmal müssen Feuer gelöscht oder Gegner aufgehalten werden - als zehnter Kampf erwartet die Teams jeweils ein Bosskampf. Auf leichtester Stufe sind alle Matches einfach zu gewinnen. Wer die Herausforderung sucht, kann bis zu Stufe drei hochschrauben und sich erneut beweisen.

Anime-Optik

Die Anime-Grafik ist gut umgesetzt und wird auf der PlayStation 4 klar dargestellt. Die Ladezeiten sind recht kurz und mit über 100 Tipps, die dabei in zufälliger Reihenfolge aufploppen, kommt währenddessen auch keine Langeweile auf. In den Zwischensequenzen erwarten euch keine richtigen Filme, sondern Sprechblasen am unteren Bildschirmrand und sich dazu bewegende Charaktere. Es ist eine Art Zwischenstufe von Visual Novel-Cutscenes und richtigen Movies. Die Gespräche sind in japanischer Sprache vertont - dank englischer Untertitel und keiner allzu tiefgründigen Story sind fehlende deutsche Texte auch nur halb so wild.

Ein ernstzunehmender Shooter?

Senran Kagura: Peach Beach Splash wird dem Shooter-Genre zugeschrieben, weshalb wir uns das Game auch hinsichtlich dieser Komponente genauer angesehen haben. Wir haben uns gefragt, ob es PBS mit anderen Shootern wie Battlefield und Co. in Spielmechanik, Genauigkeit, Wiederspielfaktor und dem Shooter-Gefühl aufnehmen kann.

Das Spiel bietet euch eine Vielzahl an Waffen, die vom Handling an solche aus anderen Shootern erinnern. Ob nun aus der Shotgun eine Kugel oder Wasser raus kommt, ist ja im Grunde gleich. Peach Beach Splash bietet euch Pistolen, MPs, Sniper-Gewehre und mehr. Nicht zu vergessen ist außerdem ein Quietscheentchen, mit dem ihr den Gegnerinnen den finalen Schlag, ähm Spritzer, verpassen könnt. Ist ein Gegner nämlich am Boden, könnt ihr mit der Viereck-Taste in ein Close-up wechseln und mit der Badeente in eurer Hand verschiedene Körperbereiche abspritzen. Besonders anrüchige Stellen geben übrigens zusätzliche Punkte, was zum Verlust des Kleidungsstücks der Gegnerin führen kann.

Wie bereits zuvor erwähnt, wird in Peach Beach Splash nicht mit Kugeln auf die Gegnerinnen geschossen, sondern mit Wasser. Auf dem Rücken trägt jede der Kämpferinnen ein Jetpack, das sie hoch hinauf steigen lässt. Ziel ist es, die HP der gegnerischen Mädchen auf 0 zu bringen. Wie auch im echten Leben, sind die Waffen recht schnell leer. Doch keine Sorge: Ihr könnt kniend, im Laufen, wie auch im Springen, quasi aus dem Nichts heraus die Tanks wieder aufladen. Praktisch: 1, Realitätsnah: 0.

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